mysearch24
Willkommen
Login / Registrieren

Populärste Artikel


  • Alberich

    In der germanischen Mythologie ist Alberich ein Zwergenkönig oder Elfenkönig (Zwergen und Elfen sind verwandte Geschlechter). Im Nibelungenlied ist er der Hüter des Nibelungenhorts, eines legendären Schatzes von unermesslichem Reichtum. Er besitzt eine Tarnkappe oder Tarnmantel, der ihn unsichtbar macht. In manchen Erzählfassungen kann er sich mithilfe des Mantels in jede beliebige Gestalt verwandeln.

    In abgewandelter Form (franz. Auberon -> engl. Oberon) fand er in Literatur und Musik als Oberon grosse Verbreitung. Zum Beispiel beschrieb Goethe in der Walpurgisnacht die goldene Hochzeit von Oberon und Titania. Aber auch im Sommernachtstraum von Shakespeare kommt er vor.

    Mehr »
  • Gaia

    Du weisst schon alles? Hier geht's zum Quiz über Mythologie!

    Gaia ist die Urmutter und eine der ältesten Göttinnen, die aus dem Chaos entstehen. Sie personifiziert die Erde und gebar unzählige andere Götter. Der Name stammt aus dem indoeuropäischen und es wird vermutet dass es „die Gebärerin“ bedeutet. Je nach Lesart hat Gaia jedoch verschiedene Entstehungsgeschichten sowie Geschwister. Nach manchen griechischen Mythologen ist sie aus Hydros entstanden. Aus diesem Grund verzichten wir hier auf die Darstellung der äusserst komplizierten Theorien über Verwandtschaft, Inzest, Entmannung des Ehemanns usw.

    In den meisten Versionen war Uranos ihr Sohne und späterer Gatte, mit dem Sie die drei Kyklopen, drei Hekatoncheiren und die Titanen zeugte. Gaia stiftete die Titanen an, Uranos zu entmannen. Aber nur Kronos war mutig genug, um die Attacke durchzuführen.       

    Wichtig ist, dass die Griechen in ihr die Mutter Erde verehrten, die alles Lebende gebiert und danach alles Tote wieder in ihren Schoss aufnimmt. Besondere Verehrung genoss sie in Athen, wo sie mit dem Ehrentitel „Kurotrophos“ ausgestattet wurde. Damit meinte man Manifestationen der Mütterlichkeit.

    In der griechischen Frühantike galt Gaia auch als Orakelgottheit, wurde dann jedoch insbesondere durch Apollon verdrängt (beispielsweise in Delphi). Geopfert wurde ihr vor allem Getreide und andere Feldfrüchte sowie Honig, seltener kam es auch zu Tieropfern.

    Im Verlauf der Zeit wandelte sich die Darstellung Gaias in der Kunst. Anfangs wird sie in menschlicher Gestalt gezeigt und später nur als menschlicher Torso, der aus der Erde herausragt oder wächst.

    Mehr »
  • Backen

    Gebackt wird normalerweise im Ofen. Es werden keine Fettstoffe oder Flüssigkeiten verwendet (ausser Ausbuttern der Formen, um das Verkleben zu verhindern).

    Backen kennt man vor allem vom Kuchen und Brot. Aber Backen kann man auch Kartoffeln, Fleisch (z.B. Schinken im Teig, Pasteten usw.) aber auch Teiggerichte.

    Alle Grundzubereitungsarten

    Mehr »
  • Odin

    Odin (auch Wodan, Wotan, Godan, Woudan usw.) ist gemäss der Snorra-Edda der Sohn von Bör und der Riesentochter Bestla. Vili und sind seine Brüder. Sein Vater Grossvater und Riese Bure wurde von der Urkuh Audhumbla aus dem Salz von Steinen geleckt. Das spezielle an Odin ist, dass er ein endlicher Gott ist. Er wird bis zum Götterschicksal herrschen, dem Ragnarök.

    Die erste Tat, die Odins uns seiner beiden Brüder war, dass sie den Riesen Ymir töteten. Aus seinem Leichnam formten sie die Welt. Das Blut Ymirs überschwemmte die Welt und trennte sie in zwei Teile, die vom Grab Ymirs, einer grossen Schlucht, getrennt wurden. Auch schuf er mit zwei anderen Göttern die ersten Menschen.

    Odin ist der inspirierte und inspirierende. Er ist Weise und sucht ständig nach noch mehr Wissen und Weisheit. Er ist Dichter und Sänger aber auch wütender Krieger. Einen Grossteile seines Wissens verdankt Odin seinen zwei Raben Hugin und Munin („Gedanke“ und „Erinnerung“). Die zwei Raben sitzen auf seinen Schultern und berichten ihm alles, was auf der Welt geschieht. Darum wird er auch Rabengott genannt. Er opferte zudem ein Auge, um aus dem Brunnen Mimirs trinken zu dürfen. Mit List und seiner Schönheit erschlich er sich den Skaldenmet, nach dessen Genuss er zum Sänger und Liedermacher wurde. Diese Geschichten gaben ihm verschiedene Beinamen wie Rabengott, der Einäugige oder Liederschmied.

    Odins achtbeiniges Pferd Sleipnir trägt ihn mit den Raben jeden Tag über den Morgenhimmel. Bei der Jagd stehen ihm seine beiden Wölfe Geri und Freki („Gierig“ und „Gefräßig“) zu Seite und verhelfen ihm zu ergiebigen Streifzügen.

    Weiter besitzt er einen Wunschmantel, der ihn an jeden beliebigen Ort trägt und unsichtbar macht. Der abgeschlagene Kopf des Riesen Mimir kann die Zukunft vorhersagen und auf seinem Thron Hlidskialf sitzend, weiss er immer Bescheid, was auf der Welt vor sich geht.

    Mit seinem Speer Gungnir brach Odin den ersten Krieg vom Zaun und sein Ring Draupnir garantiert ihm Überfluss und Reichtum.

    Mehr »
  • Fafnir

    Fafnir ist zwar ein Drache und bedeutet „der Umarmer, der Greif“. Aber ursprünglich war Fafnir ein Mensch. Er war der Sohn von Hreidmar. Zu einem Drachen wurde er auf folgende Weise:

    Odin, Loki und Hönir kehrten an einem Abend bei Hreidmar ein. Sie prahlen damit, was für einen schönen Otter sie erlegt haben. Doch dieser Otter ist auch ein Sohn Hreidmars, der sich tagsüber in einen Otter verwandelt. Also überwältigen Hreidmar und seine beiden Söhne die Götter. Loki muss als Lösegeld für Odin und Hönir bringen.

    Der listreiche Loki schafft aber verfluchtes Gold heran. Der gierige Hreidmar will alles für sich behalten. Darum tötet Fafnir seinen Vater. Sein Bruder Reginn flüchtet und wird später zum Lehrmeister von Siegfried/Sigurd, den er überredet, den Schatz zu rauben und Fafnir zu töten. Fafnir war inzwischen zu einem Lindwurm geworden, weil er ständig auf dem verfluchten Gold gelegen hatte, um es zu bewachen.

    Sigurd/Siegfried gräbt auf Anraten Reginns mehrere Gruben unter dem Drachen und stösst ihm sein Schwert Balmung/Gram ins Herz. Bevor Fafnir stirbt, fragt er Sigurd/Siegfried nach seinem Namen, dem Namen seiner Eltern und wer ihn geschickt habe, um ihn zu töten. Als Fafnir erfährt, dass sein eigener Bruder der Auftraggeber ist, erklärt er Sigurd/Siegfried, dass Reginn auch ihn töten werde und dass jeder sterben müsse, der den Schatz besitzt. Siegfried/Sigurd antwortet, dass der Mensch ohnehin stirbt und ihm das deshalb nichts ausmacht.

    Bei der Zubereitung des Drachenherzens tropft ein wenig Blut auf Siegfrieds/Sigurds Lippen und von da an versteht er die Sprache der Vögel. Odins Raben warnen ihn, dass Reginn ihn töten will. Kurzerhand köpft Siegfried/Sigurd Reginn.

    Das ist nur eine Version der Geschichte und stammt aus der Edda. Andere Versionen werden zum Beispiel im Nibelungenlied erzählt.

    Mehr »
RSS
SeitTest-Zertifikat