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Griechenland


  • Tantalos

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    Die nach ihm benannten Tantalosqualen hatte sich der Frevler reichlich verdient. Mehrfach betrog, belog und bestahl er die Götter, bis diese ihn derart bestraften, dass sie ihn in der Unterwelt in einen Teich setzten, sodass ihm das Wasser bis zum Kinn reicht. Wurde er durstig und bückte sich, um zu trinken, versiegte das Wasser. War er aber hungrig und wollte die vielen Früchte greifen, die ihm von den Bäumen bis auf seinen Scheitel ragten, dann verschwanden die Früchte hoch oben in den Wipfeln.

    Wie war es dazu gekommen? Weil Tantalos ein überaus mächtiger und krösusartig reicher König war, luden ihn die Götter an ihre Tafel auf dem Olymp. Er wusste nichts besseres, als Nektar und Ambrosia zu stehlen. Dazu stahl er einen goldenen Hund aus einem Tempel, der Zeus geweiht war.

    Trotzdem kamen die Götter zum Gastmahl, zu dem sie Tantalos geladen hatte. Auch hier zeigte sich die abgrundtiefe Bösartigkeit des Tantalos. Er liess seinen eigenen Sohn Pelops zerstückeln und den Göttern zum Essen reichen. Damit wollte er prüfen, ob sie auch tatsächlich allwissend seien. Natürlich durchschauten ihn die Götter und bestraften ihn, auf die bereits beschriebene Weise.

    Zusätzlich verfluchten die Götter das Geschlecht des Tantalos, dass jeder seiner Sippe stets ein Familienmitglied töten solle und so immer weiter Schuld auf die Familie der Tantaliden laden solle.

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  • Sisyphos

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    Sisyphos war König von Korinth und galt als sehr weise und verschlagen. Er soll ca. um 1400 v.Chr. gelebt haben und soll viel beigetragen haben, dass Korinth sich deutlich vergrössert.

    Sisyphos gilt als der listigste aller Menschen. Er war findig und konnte sich so immer wieder aus den verschiedensten Situationen retten. Einmal überlistete er sogar den Tod selber, der von Zeus geschickt worden war, um ihn zu töten. Weil er Zeus beim Flussgott Asopos denunzierte, dessen Tochter verführt zu haben, erzürnte Zeus und schickte Thanatos, den Tod, zu Sisyphos. Doch Sisyphos gab ihm so viel zu trinken, dass er ihn überwältigen und fesseln konnte. Die Macht des Todes war gebrochen und niemand auf Erden musste mehr sterben. Das gefiel dem Kriegsgott Ares aber überhaupt nicht, denn keiner seiner Gegner starb mehr in der Schlacht. Deshalb befreite Ares den Thanatos aus der Gewalt des verschlagenen Sisyphos.

    Als Sisyphos erfuhr, dass der Kriegsgott höchstselbst ihn ins Totenreich entführen wollte, befahl er seiner Frau, ihm auf keinen Fall ein Totenopfer darzubringen. Seine Frau gehorchte und ins Totenreich verschleppt, überredete Sisyphos den Gott der Unterwelt, Hades, ihn schnell in die Menschenwelt zu lassen, damit er seiner Frau befehlen könne, die ihm gebührenden Totenmessen zu halten. Wieder zu Hause angekommen, genoss Sisyphos das Leben und lachte Hades aus. Das liess sich dieser natürlich nicht gefallen und verschleppte ihn wieder in Totenreich.

    Die Strafe von Sisyphos in der Unterwelt ist heute sprichwörtlich: Er musste einen schweren Felsbrocken einen Hügel hinaufrollen und kurz bevor er sein Ziel erreichte, rollte der Brocken wieder den Hang hinunter. Dies muss nun Sisyphos bis in alle Ewigkeit verrichten.

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  • Uranos

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    Uranos gilt als der personifizierte Himmel und ist einer der Erstgeborenen (Protogenoi) der Gaia. Uranos bringt das Männliche in die Welt. Auch hier gibt es andere Abstammungsgeschichten und wir haben die gängigste gewählt.

    Uranos zeugte mit seiner Mutter Gaia viele Kinder. Drei Kyklopen, drei Hekatoncheiren und die Titanen. Er hasste alle seine Kinder und sperrte sie darum in den Tartaros tief unter der Erde. Gaia war darob dermassen erzürnt, dass sie ihre Kinder, die Titanen, dazu anstiften wollte, Uranos zu entmannen. Extra für diesen Zweck bringt sie aus den Tiefen ihres Leibes den „grauen Stahl”, das Adamant, hervor und fertigt daraus eine riesige Sichel. Doch die Titanen haben zu sehr Angst und nur Kronos bringt den Mut auf, sich gegen den Vater Uranos zu stellen.

    Als Uranos eines Tage wieder zu Gaia stieg, entmannte ihn Kronos mit dieser Sichel und aus den Blutstropfen, die auf die Erde fielen kamen die Erinyen, die Giganten und die Meliaden zur Welt. Die Samen des Geschlechtsteils, die aufs Meer gefallen waren, entstand Aphrodite.

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  • Kronos

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    Kronos ist der jüngste Sohn Gaias (der Mutter Erde) und des Uranos (Himmel). Er war das Oberhaupt der Titanen und Vater von Zeus. Meist wird Kronos mit „Chronos“ (griechisch für Zeit) gleichgesetzt. Das ist aber falsch. Denn der Name stammt vermutlich aus vorgriechischer Zeit und die Wortherkunft (Etymologie) ist umstritten.

    Uranos verbannte alle seine Kinder (die Kyklopen und Hekatoncheiren) in den Tartaros. Deswegen versteckte Gaia die Titanen vor Uranos. Sie versuchte die Titanen zu überreden, sich gegen Uranos aufzulehnen, aber nur Kronos war mutig genug und entmannte seinen Vater mit einer Sichel.

    Kronos übernahm damit die Herrschaft über die Welt und begründete dadurch das Goldene Zeitalter. Er ehelichte seine Schwester Rhea und zeugt mit ihr viele Kinder. Da er aber befürchtete selber vom Thron gestossen zu werden von einem seiner Kinder, frass er sie alle der Reihe nach auf (Hestia, Demeter, Hera, Hades und Poseidon, die Kroniden). Rhea gelang es Zeus zu verstecken und überreichte ihrem Gatten stattdessen einen in Windeln gewickelten Stein. Als Zeus herangewachsen war, überlistete Zeus seinen Vater und dieser spie seine Kinder wieder aus.

    Kultisch wurde Kronos nur sehr wenig verehrt. Es gab aber zu seinen Ehren das jährlich gefeierte Fest „die Kronien“.

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  • Herakles (oder Herkules, lat. Schreibweise)

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    Herakles ist wohl der berühmteste Held der griechischen Mythologie. Über ihn wurden vermutlich am meisten Geschichten geschrieben und viele Romane und Filme nahmen Herakles zum Vorbild. Sein Name bedeutet in etwa „der sich an Hera Ruhm erwarb“. Neben Dionysos ist der der einzige Sterbliche, der in den Olymp aufgenommen wurde.  Herkules trägt das Fell des Nemëischen Löwen, seine Keule und Bogen mit Köcher.

    Seit seiner Geburt  in Theben musste Herakles ständig kämpfen. Denn weil sein Vater Zeus ihn mit einer Geliebten zeugte (der schönen Alkmene), wurde seine Gattin Hera eifersüchtig und wollte Herakles töten. Sie schickte zwei riesige Schlangen in seine Krippe, um ihn erwürgen zu lassen. Herakles erwachte aber und tötete die Schlangen mit seiner unbändigen Kraft. Das grösste Manko Herakles war sein unglaublicher Jähzorn.

    Herakles hat als Säugling sogar die Milchstrasse erschaffen. Denn aus Angst vor der Rachsucht Heras, setzte Alkmene ihr Kind aus. Athene aber hatte Mitleid mit dem Kleinen und gab ihn Hera zum Säugen. Weil diese ihn nicht erkannt, liess sie ihm ihre Brust und Herakles saugte mit seiner Kraft so stark, dass ihn Hera vor Schmerz von der Brust riss. Dabei spritzte die Milch über den Himmel und die Milchstrasse war entstanden. Mit der Göttermilch hatte Herakles auch übernatürliche Kräfte aufgesogen. Nachdem Athene Herakles wieder seiner Mutter zurückgebracht hatte, wuchs er dort auf.

    Das grösste Manko Herakles war sein unglaublicher Jähzorn. Nachdem er aus Wut seinen Musiklehrer Linos mit der Laute erschlagen hatte, schickte ihn sein Pflegevater zu den Hirten aufs Land. Denn er hatte Angst vor der riesigen Kraft des Herakles.

    Hier soll es sich auch zugetragen haben, dass Herakles an einen Scheideweg kam, wo ihm zwei Frauen begegneten. Arete, die Tugend, und Eudämonia, die Glückseligkeit, versuchten Herakles von ihrem Weg zu überzeugen. Herakles entscheidet sich schliesslich, der Tugend zu folgen.

    Zu dieser Zeit tötete Herakles den Löwen und trug fortan sein Fell als Gewand. Als Belohnung gab ihm einer der Schafbesitzer jede Nacht eine seiner 50 Töchter. Daraus gingen 50 Nachkommen von Herakles hervor (wir verzichten hier, die Namen aufzuzählen).

    Seine erste Frau, Megara, erhielt Herakles von Thebens König Kreon als Belohnung, weil er massgeblich dabei half die Orchomenier zu schlagen. Megara gebar ihm drei Söhne. Leider liess die rachsüchtige Hera hier auch nicht locker und versetzte Herakles in Wahnsinn, woraufhin dieser seine Frau und alle seine Söhne ermordete.

    Aus lauter Kummer wandte er sich an das Orakel von Delphi. Dieses beschied ihm, er müsse dem Eurystheus zwölf Jahre lang dienen, um die Schuld zu sühnen. Eurystheus war der Zwillingsbruder von Herakles, der aber von einem anderen Mann gezeugt worden war. Hera hatte schon vor der Geburt ihre List angewandt, um Herakles zu benachteiligen. Sie verzögerte die Wehen von Alkmene, damit der Zweitgezeugte Eurystheus zuerst auf die Welt kommt. Auf diese Weise erlangte er als Erstgeborener die Königswürde und Herakles war ihm Untertan.

    Eurystheus trug Herakles zwölf Arbeiten auf, die dieser in den zwölf Jahren verrichtete und später als die zwölf Taten des Herakles bekannt wurden. Das Ziel von Eurystheus war es, dass Herakles bei einer der zwölf Taten umkommt. Aber der Ruhm des Herakles vergrösserte sich dadurch nur, weil er alles Arbeiten erledigte. Eine Auflistung:

    - Töten des Nemëischen Löwen, der als unverwundbar galt, denn sein Fell schütze ihn vor jeglichen Angriffen. Herakles musste ihn erwürgen und sein Fell mit den Löwenkrallen abziehen, denn kein Werkzeug konnte die Haut durchtrennen. Das Fell benutze Herakles als Umhang, der ihn nahezu unverletzlich machte.

    - Tötung der neunköpfigen Hydra, der die Köpfe doppelt nachwuchsen, wenn man sie abschlug. Die Hydra besiegte Herakles, indem er die Köpfe abschlug und die Wunden sofort mit einer Fackel verbrannte und auf diese Weise versiegelt, sodass kein Kopf mehr nachwachsen konnte.

    - Herakles fing die Kerynitische Hirschkuh nach einem vollen Jahr der Jagd. In einer Version konnte er sie schlafend überraschen und mit einem Netz einfangen in der zweiten Version schoss er ihr durch die Vorderläufe einen Pfeil und konnte sie so fesseln.

    - Auch den Erymanthischen Eber musste Herakles einfangen. Dazu trieb er den Eber in ein Schneefeld, wo dieser ermüdete und von Herakles eingeschnürt nach Mykene gebracht werden konnte.

    - Die wohl berühmteste Aufgabe war es die Ställe des Augias auszumisten. Herakles wollte sich nicht entehrt sehen und leitete deshalb kurzerhand zwei Flüsse um (Alpheios und Peneios), damit die Flut seine Arbeit verrichtete.

    - Die Stymphalischen Vögel tötete und vertrieb Herakles mithilfe von Athene. Diese hatte ihm zwei metallene Klappern gegeben, um die Vögel aufzuscheuchen. Einmal aufgescheucht erschoss er sie mit vergifteten Pfeilen. Die übriggebliebenen Vögel flohen und wurden nie mehr gesehen.

    - Herakles bändigte den Kretischen Stier ohne grössere Probleme, zeigte ihn dem Eurystheus und liess ihn dann sofort wieder laufen.

    - Um die menschenfressenden Rosse des Diomedes zu zähmen, warf er ihnen ihren Meister selbst zum Frass vor. Die Namen der vier Pferde waren Deinos (die Schreckliche), Podargos (die Schnelle),  Lampon (die Glänzende) und Xanthos (die Blonde/Fahle).

    - Um den Zaubergürtel der Amazonenkönigin Hippolyte zu rauben, muss Herakles viele Amazonen töten. Das aber nur weil einmal mehr Hera ihre Finger im Spiel hatte. Hippolyte wollte Herakles den Gürtel schenken, als sie von seiner Aufgabe erfuhr, aber Hera verkleidete sich als Amazone und verbreitete das Gerücht, Herakles wolle ihre Königin Hippolyte entführen. Deshalb musste Herakles kämpfen und als Austausch für mehrere Gefangene Amazonen erhielt er den Gürtel.

    - Um die Herde des dreileibigen Riesen Geryon an sich zu reissen, erschlug Herakles den Hirten Eurytion und seinen zweiköpfigen Wachhund Orthos. Davon unterrichtet, forderte ihn der Riese Geryon zum Kampf, den Herakles natürlich gewann, obwohl Hera dem Riesen zu Hilfe geeilt war. Hera selber wurde in diesem Kampf verletzt und musste fliehen.

    - Die elfte Aufgabe hört sich leicht an. Herakles soll Äpfel pflücken gehen. Aber leider nicht irgendwelche Äpfel, sondern die Äpfel der Hesperiden. Die Äpfer bewachte der hundertköpfige Drache Ladon. Herakles bewog Atlas die Äpfel für ihn zu pflücken. Nachdem Eurystheus die Äpfel erhalten hatte, übergab er sie Athene, die sie wieder an ihren Platz legte.

    - Selbst den dreiköpfigen Höllenhund Kerberos musste Herakles heraufholen. Dazu überwältige er ihn ohne Waffen und erhielt von Hades höchstpersönlich die Erlaubnis ihn kurzzeitig zu entfernen, um ihn dem Eurystheus zu zeigen.

    Doch auch der grösste Heros der Griechen musste sterben. Selbstverständlich fand er keinen natürlichen Tod und wurde auch von niemandem besiegt. Es trug sich so zu, dass der Kentaur Nessos die zweite Frau Deïaneira von Herakles entführte und Herakles ihn dafür mit einem Giftpfeil tötete. Nessos war noch im Sterben dermassen niederträchtig und hinterlistig, dass er Deïaneira den Rat gab, sein Blut zu nehmen und in ein Gewand zu tränken. Wenn Herakles sich einmal in eine andere Frau verlieben sollte, dann sollte sie ihm das Gewand anziehen und er würde nur noch Augen für sie haben. Als Herakles Jahre später untreu wurde, liess Deïaneira ihm von Lichas ein Hemd überbringen mit dem vergifteten Blut des Kentauren. Auf diese Weise fand Herakles unter höllischen Qualen sein Ende. Seine Frau Deïaneira beging aus Verzweiflung Selbstmord. Weil er aber im Olymp aufgenommen wurde, erlangte Herakles die Unsterblichkeit, wie es sich für einen solchen Heros gehört.

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